SPD-Ortsverein Großheubach verteilt Blumen zum Weltfrauentag



Eigentlich wird der Weltfrauentag erst am 8. Mai begangen. Doch der SPD-Ortsverein Großheubach verteilte bereits am Samstag, den 04.03. Primeln vor dem Alten Rathaus. Der Grund war ganz einfach: Man erhoffte am Samstag mehr Frauen mit Blumen beschenken zu können als unter der Woche.
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Der Weltfrauentag geht auf den 8.3.1908 zurück. Damals traten die Arbeiterinnen der Textilfabrik "Cotton" in New York in Streik, um bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu fordern. Die Fabrikbesitzer und Aufseher schlossen die Frauen in die Fabrik ein, um den Kontakt und die Solidarisierung mit anderen Belegschaften zu verhindern. Als plötzlich ein Feuer ausbrach, starben 129 Arbeiterinnen in den Flammen.

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Bunte Primeln statt rote Rosen verteilte die stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Großheubach Brigitte Bick zum Weltfrauentag 2017.





Unterschriftenaktion „Für Windkraft in Großheubach“ erfolgreich gestartet.


Rund fünfzig Zuhörerinnen und Zuhörer waren dabei, als am Dienstag, den 14. Februar, im Gasthaus „Goldenes Fass“ die Bürgerinitiative „Für Windkraft in Großheubach“ den Startschuss gab zur Sammlung von Unterschriften für das gleichnamige Bürgerbegehren.

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Gut 400 Unterschriften sind notwendig, um zunächst ein Bürgerbegehren zu starten, das dann in einen Bürgerentscheid mündet. Sollte dieser Bürgerentscheid gelingen, wäre der Gemeinderatsbeschluss hinfällig, mit dem die Mehrheit des Großheubacher Gemeinderates sich gegen die Errichtung von Windrädern auf den Höhen des Rosshofes ausgesprochen hat. Diese dort geplanten Windräder würden Strom für 7500 Haushalte liefern, langfristig mithelfen niedrige Strompreise zu garantieren und den schmutzigen Atom- und Kohlestrom zu ersetzen.

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Die Initiatoren des Bürgerbegehrens um Roman Kempf, Karl Ripberger und Werner j. Zöller sind sich sicher, die notwendigen Unterschriften sammeln zu können, denn 74 % der Bürger mit Vorerfahrungen finden Windenergieanlagen in der Umgebung des eigenen Wohnortes „gut“ und „sehr gut“!

Unterschriften können geleistet werden bei Roman Kempf, Dompfaffenweg 29 und Werner J. Zöller, In den Seegärten 35 sowie am Samstag, den 04. März 2016 von 9:00 Uhr bis 12:0 Uhr am Alten Rathaus Großheubach.





SPD Groß- und Kleinheubach besichtigen „Hirschen“ und Uhrenmuseum in Großheubach


Ungläubiges Staunen herrschte bei denen, die den Zustand des „Hirschen“ noch aus der Zeit vor der Sanierung kannten. Die beiden SPD-Ortsvereine Groß-und Kleinhaubach hatten zu einer Baustellenbesichtigung des ehemaligen Gasthauses in der Großheubacher Ortsmitte eingeladen. Konnte man bisher das äußere Erstrahlen dieses denkmalgeschützten zweigeschossigen Satteldachhauses mit Zierfachwerk während des vergangenen Jahres bewundern, erhielten die Besucher jetzt auch erstmals Einblick in das Innere. Zwei etwa 100 m² große Wohnungen und eine ebenso große gewerbliche Fläche im Erdgeschoss stehen hier kurz vor ihrer Vollendung. Eine unglaubliche und beispielhafte Sanierungsleistung attestierten die Besucher Architekt Jürgen Kubitza vom Büro ads aus Kleinheubach, die jetzt modernes Wohnen in diesem über 400 Jahre alten Haus ermögliche.

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Roman Kempf, 1.Vors. der SPD-Großheubach, erinnerte daran, dass es dem Einsatz seiner Fraktion im Gemeindrat zu verdanken sei, dass dieses historische Gebäude heute noch steht. „Wären wir nicht gewesen, hätten wir hier heute eine Bushaltestelle mit Klohäuschen!“


Der zweite Teil der Besichtigungstour führte die Teilnehmer ins benachbarte Alte Rathaus, wo ihnen Egon Galmbacher das Uhrenmuseum vorstellte. In diesem Gebäude, ähnlich alt wie der „Hirschen“, befinden sich mittlerweile sieben funktionsfähige Uhren aus vier Jahrhunderte. Darunter ist auch ein Uhrwerk aus dem Jahre 1898, das bis 1951 im Großheubacher Kirchturm seinen Dienst verrichtete. Seit 2012 sorgt dieses Exponat dafür, dass die Uhr auf dem Dach des Rathauses wieder funktioniert. Einige Meter daneben steht ein Modell, welches 1707 gebaut wurde und bis Mitte der 1960er Jahre in der evangelischen Kirche Kleinheubach eingebaut war.

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Mittlerweile gibt es auch einen Verein, der sich um den Erhalt und weiteren Ausbau des Museums kümmert.


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